Montag, 29. Februar 2016

Schwesternreise.........

............zwischen gestern und heute. So alle paar Jahre haben meine Schwester und ich das Bedürfnis an Orte zu reisen, an denen wir besondere Erinnerungen haben. Diesmal ging es zum Skilaufen nach Obertauern.


 Ein reines Wintersportgebiet in dem wir beide das Skilaufen gelernt haben und beide manch schöne oder auch kuriose Erinnerung haben. Eigentlich wollten wir in die Pension, in der wir  mit unseren Eltern (immer 2 Wochen in den Osterferien) über Jahre hinweg gewohnt haben. Die gab es so nicht mehr und das umgestaltete Haus sprach uns nicht an, Alternativ das dazugehörige Hotel - haben wir beide einstimmig abgelehnt, da es inzwischen als sehr kinderfreundliches Familienhotel ausgewiesen ist - nichts gegen Familien und Kinder, aber alles zu seiner Zeit und die ist inzwischen vorbei- denn die Kinder sind längst erwachsen. Also haben wir was Neues ausprobiert und das war ein Glücksgriff - sehr, sehr nette Wirtsleute, Zimmer nett eingerichtet, Bad funktionell und nicht so winzig - dieses Haus empfehle ich gerne weiter


Das Skigebiet wirbt mit 100 abwechslungsreichen Pistenkilometer, ist inzwischen mit sehr modernen Liftanlagen ausgestattet - ich war vor etwas mehr als 20 Jahren das letzte Mal dort (mit Familie :-) ), die Skipisten haben sich wenig bis gar nicht verändert, der Ort an sich auch nicht lediglich das Drumrum. Klar, viele Pensionen sind jetzt edle Hotels,um dem modernen und anspruchsvollen Gast zu gefallen, sicherlich auch notwendig um in unserer schnellen Zeit bestehen zu können, aber ob es immer das Richtige ist, wage ich zu bezweifeln. Das heimelige ist gänzlich verschwunden, die alten Almen und Berghütten sind zum grösstenteils in Edelrestaurants umgerüstet. Ich weiss nicht ob es notwendig ist mitten auf der Skipiste ein 4 Sterne Superiorrestaurant zu betreiben, in dem die erste Seite der Speisekarte 6 Austern, einen Hummer oder alternativ ein Ribeyesteak ausweist. Die Jausenplatte, das Speckbrot oder das Schmalzbrot sucht man vergeblich. Leider auch in vielen anderen der Hütten. Damit erklärt sich dann, warum der Supermarkt vor Ort immer sehr gut frequentiert war und sehr viele Skifahrer mit rucksack unterwegs waren.
Wir Schwestern hatten trotzdem Spass, haben das Skifahren sehr genossen, vorallem den Sonnenschein an allen drei Tagen. Wir hatten jede Menge Spass und haben auch in alten Erinnerungen geschwelgt. Allerdings waren die drei Tage für dieses Skigebiet dann durchaus auch genug - wir haben alle Pisten mehrfach befahren, sie bieten wenig Schwierigkeiten und die Frage stellt sich, nein die Draufsicht ändert sich, als Kinder und Jugendliche war es völlig ausreichend, als Erwachsene fehlte uns etwas die Herausforderung.



und wer mag, darf auch gerne das Video angucken, aber Ton aus oder Ohren zuhalten......:-)

Schön war's und nun überlegen wir was wir dann in ein paar Jahren machen.

Kommentare:

  1. Das ist ja eine schöne Tradition von euch. Ja, ja, das Skifahren hat sich ganz schön verändert - vor allem die Skigebiete. Eine Brettljausen gehört doch einfach dazu, oder?
    Eine schöne Woche
    Manuela

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  2. Ach wie schön ... auch wenn es nicht mehr ganz so heimelig ist wie früher ... die weiße Pracht und die Erinnerungen haben den Ausflug doch sicher zu einem tollen Ereignis gemacht.

    LG Masch

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