Dienstag, 23. August 2011

Ab......

........heute ist es nicht nur amtlich, sondern ich habe es auch in Händen - das Visum für USA. Es gilt 10 Jahre und ich darf so oft ich will einreisen - so der "Immi" mich lässt, denn der bestimmt  für wie lange man dort bleiben darf - das soll einer verstehen.  Kurz: um an ein Visum zu kommen muss der geneigte Antragsteller viel Geduld haben und nach Frankfurt, Berlin oder München reisen, aber nicht ohne vorher einen ca 15-seitigen Antrag online auszufüllen und elektronisch an das ausgewählte Konsulat zu mailen. Wichtig: $ 10 zahlen um das "Voucher" mit PIN (das ist die Eintrittskarte) zu bekommen und weitere € 105 später, darf man einen Termin vereinbaren. Noch wichtiger als alle anderen Unterlagen sind diese beiden Papiere!!!! Warum hat sich mir bis jetzt noch nicht erschlossen. Weiterhin wird man gebeten aufgefordert, einen Nachweis der Krankenversicherung, des Wohnortes, eines Ansprechpartners, Verdienstnachweise, Kontoauszüge und und und vorzulegen.......Mein Termin morgens 7.30 in Frankfurt - leider war nirgends vermerkt ob vor dem Konsulat oder schon beim "Gesprächspartner" - also um kurz nach 7 war ich vor Ort um mich dann in die nie endenwollende Schlange zu stellen. Nach 20 Min "durfte" ich dann am 1. Schalter den Pass, das Voucher und den Zahlungsnachweis vorlegen. Dafür das ich alles artig dabei hatte bekamm ich dann eine Nummer und durfte die Sicherheitskontrolle passieren. Sämtliche elektronische Geräte dürfen nicht mit ins Konsulat genommen werden! Weiter zum "Welcome Desk", dort bekommt man ein blaues Zettelchen, auf dem  darauf hingewiesen wird wie die Unterlagen zu sortieren seien, damit es schneller geht - ja und "bitte geben sie diesen Zettel wieder ab,damit wir ihn wieder verwenden können" und bitte "setzen sie sich so, das sie die elektronische Nummernanzeige sehen können!" Nur mal so angemerkt, man kann sich nicht anders setzen!!!!! Inzwischen war es 7.45h um 8h blinkte dann meine Nummer ich durfte dann an Schalter 6 meine Fingerabdrücke - von allen 10 Fingern - hinterlassen, den Pass und die "Papiere" s.o und den mitgebrachten, mit meiner Adresse versehenen und frankierten Umschlag abgeben. Bitte nehmen sie noch etwas Platz - ihre Nummer wird erneut aufgerufen. Dieses Procedere dauerte ca 3 Min. Um 8.45h blinkte meine Nummer dann erneut und diesmal durfte ich zu Schalter 11 - die Dame hinter Panzerglas begrüsste mich freundlich mit den Worten: Oh endlich mal keine Studentin - stimmt das bin ich nicht - bitte legen sie ihren linken Mittelfinger auf den Scanner zum Abgleich, ah sie waren schon mal in USA, hat es ihnen gefallen? Selbstverständlich habe ich höflich (ja das kann ich auch) geantwortet. Haben sie Verwandte in USA? Nein - haben sie Kinder in Deutschland? Ja, zwei - wohin wollen sie denn reisen? auch diese Frage habe ich beantwortet - ein freundliches Lächeln im Gesicht der Dame - ihr Visaantrag wurde gerade genehmigt - wir schicken es ihnen in den nächsten 5 - 10 Tagen zu 8.50h - Danach Frühstück bei Mama und Papa - die wohnen nämlich "umme" Ecke
Und so sieht es aus

Übrigens, alle anderen Papiere habe ich nicht vorlegen müssen - immerhin eine gute Gelegenheit sie rechtzeitig sortiert und parat zu haben.
Fazit: Es wäre schön, wenn es auf den offiziellen Seiten ein tech. Tutorial geben würde - bei viel weniger wichtigen Dinge seid ihr lieben US Bürger doch auch sehr viel ausführlicher.....bitte denn es wäre hilfreich

Kommentare:

  1. :-) jaja, die liebe Bürokratie!#
    Uns deutschen wird ja immer nachgesagt wir wären da komisch. Aber das liest sich jetzt so, als könnten die Amis das auch :-))

    Hach, wie ich dich beneide...

    Viele Grüße
    Willow

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  2. ...ja die Amerikaner sind in Sachen Bürokratie nicht unkomplizierter als in Deutschland oder sogar hier in der Schweiz;-)) Aber ich denke das Prozedere hat sich für Dich gelohnt. Ich liiiiiebe Amerika nämlich auch....

    liebe Grüsse
    Jolanda

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